Über LPZ E-BUSINESS
Lehre
Forschung
Agile MDA
Mobile Process Landscaping
Dialog Flow Control
Multi-Channel-Architekturen
Hybrid-Applikationen
Fahrzeugtelematik
Archiv
Cepheus
Projekte
Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Kontakt
Presse
Interner Bereich
 
Agile MDA
IT-Radar
Mobile Technology Lab
Distinguished Lectures
Series
2. Öffentlicher Workshop
Am 20. und 21. Oktober 2003 fand der 2. Öffentliche SpiW Workshop in Leipzig statt.
Weitere Information erhalten Sie auch auf der offiziellen Homepage des Projekts SpiW unter www.spiw.info.
SpiW - Mobile Spedition im Web
In der Speditionswirtschaft wird das Geschäft für Spediteure immer anspruchsvoller. Ein funktionierender Güterverkehr, durch den Transporte schnell, sicher, zuverlässig und kostengünstig abgewickelt werden können, ist ein wichtiger Wettbewerbsvorteil für den Standort Deutschland. Der Verdrängungswettbewerb, welcher insbesondere durch ausländische Spediteure hervorgerufen wird (da diese sich nicht in jeder Hinsicht an den hiesigen Sozial-, Sicherheits- und Umweltstandards orientieren müssen) benachteiligt deutsche Spediteure. Diese müssen nach gesellschaftlichen Maßstäben handeln. Wie z.B. den Umweltschutz verbessern, Energie einsparen, die Verkehrssicherheit erhöhen. Ausländische Konkurrenten können mit einem sicherheitsgefährdenden Preisdumping Aufträge zu Lasten der hiesigen Spediteure erhalten. Um einen Wettbewerbsvorsprung zu erreichen, muss die Kommunikation zwischen Spediteuren, Disponenten, Fahrern und Kunden verbessert werden, um so eine umfassendere Integration von Dienstleistungen und Geschäftsprozessen zu erzielen.
Der Einsatz eines Kommunikationssystems - als Ergänzung zu existierenden Speditionssoftwaresystemen - hat jedoch Auswirkungen auf die Arbeits- und Logistikprozesse der beteiligten Akteure. Durch das Kommunikationssystem werden neue Techniken sowohl für die Datenübertragung (GSM, GPRS, HSCSD, UMTS) als auch für die Integration zu existierenden Speditionssoftwaresystemen (CORBA, XML, SOAP) verwendet.


Der Einsatz eines Kommunikationssystems hat Auswirkungen auf die bisherigen Arbeits- und Logistikprozesse. Diese Prozesse erfahren eine Veränderung, um eine bessere Integration zu erreichen.

D.h. der Einsatz einer neuen technische Lösung ist mit einer Neugestaltung der relevanten organisatorischen Prozesse zu verknüpfen. Hierbei sind insbesondere Prozesse zwischen den Akteuren, sowie die Auswirkungen auf den Arbeitsplatz der Akteure (Fahrer, Disponenten) hinsichtlich der arbeitsorganisatorischen Schnittstellen, der Tätigkeits- und Aufgabenfelder, sowie der Qualifikationsanforderungen zu untersuchen. Es müssen die Aufgaben und Tätigkeitsfelder der Fahrer und Disponenten analysiert und Verbesserungspotenziale unter Einbeziehung der Akteure identifiziert werden.

Weiterhin werden neue Prozesse hinsichtlich der Kommunikation und der Kooperation zwischen den Akteuren gestaltet. Die eingesetzte technische Lösung wird partizipativ unter software-ergonomischen Gesichtspunkten evaluiert.

Für das Projekt wurde ein Konsortium aus verschiedenen akademischen und industriellen Partnern - zum Teil mit Subauftragnehmern - gebildet, die im Kontext des Gesamtprojekts Lösungen zu speziellen Fragestellungen erarbeiten.

Weitere Informationen sind auch auf der Projektseite www.spiw.info verfügbar.
  • Universität Dortmund (Lehrstuhl für Software-Technologie)
    Gesamtprojektkoordination

    • Universität Leipzig (Lehrstuhl für Angewandte Telematik / e-Business)
      Entwicklung und Bereitstellung einer Infrastruktur


    • Informatik Centrum Dortmund e.V.
      Untersuchung von Softwareentwicklungsprozessen im Rahmen der Gesamtprojektkoordination


  • Universität Dortmund (Informatik & Gesellschaft)
    Untersuchung der soziotechnischen Auswirkungen der neuen Infrastruktur auf die Arbeitsprozesse


  • Universität Bremen (Lehrstuhl für Logistik)
    Untersuchung des Einflusses der Infrastruktur auf die Logistikprozesse und Neugestaltung wesentlicher Prozesse


  • Dekra AG, Stuttgart
    Erprobung und Vermarktung der Infrastruktur und Anpassung der Arbeits- und Logistikprozesse


  • Stute Verkehrs-GmbH, Bremen
    Erprobung, Weiterentwicklung und Nutzung der Infrastruktur sowie Verbesserung und Anpassung der Arbeits- und Logistikprozesse

Dieses Verbundforschungsprojekt wird vom 01.11.2001 bis zum 30.04.2004 durch das BMBF unter dem Kennzeichen 01HT0143 gefördert (Projekträger des
BMBF ist das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. - DLR ). (vgl. Bekanntmachung über die Förderung von Forschungsvorhaben auf dem Gebiet "Arbeit im E-Business").

Als Ansprechpartner für dieses Projekt steht Ihnen  Malte Hülder zur Verfügung.
Publikationen
Im Rahmen dieses Forschungsprojektes sind u.a. folgende Veröffentlichungen erschienen:


Veröffentlichungen auch zu anderen Themen finden Sie hier.