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Mobile Process Landscaping
Die Orientierung an Geschäftsprozessen sowie deren Optimierung ist bereits seit längerer Zeit ein wichtiges Thema. Zunehmend steht dabei die Identifikation von Kostensenkungspotenzialen sowie eine ganzheitliche IT-Prozessunterstützung im Vordergrund. Mobilitätsunterstützende Technologien können dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Ihre Nutzenpotenziale liegen insbesondere in den Möglichkeiten der nahtlosen unternehmensübergreifenden Integration aller am Geschäftsprozess beteiligten Partner, insbesondere wenn diese Prozesse verteilt ablaufen. Dadurch können alle Prozessschritte entlang der Wertschöpfungskette direkt an die betriebliche Informationsverarbeitung angeschlossen werden, die zielgerichtete Steuerung des gesamten Geschäftsprozesses wird möglich. Auf diese Weise entstehen völlig neue Prozessfähigkeiten durch den Zugriff auf faktenbasierte Echtzeitdaten. Durch die Nutzung von mobilen Technologien an den richtigen Stellen lassen sich als Investitionsergebnis messbare Kosteneinsparungen durch eine höhere Prozesseffizienz sowie eine verbesserte Qualitätssicherung erzielen.

Beispielsweise sind die Kunden- und Vertriebsprozesse am Point of Sale (POS) oft nur schwach an die IT-Infrastruktur des Unternehmens angebunden, gleichzeitig gehören diese Prozesse zu den wichtigsten innerhalb der Wertschöpfungskette. Insbesondere die Fokussierung auf die Vermeidung von Medienbrüchen konnte hier vielfach nicht oder nur unzureichend realisiert werden, da eine Anbindung der Prozessteile mit Kundenkontakt an die IT-Infrastruktur des Unternehmens aufgrund ihrer räumlichen mobilen Verteilung bisher oft nicht möglich war.

Eine Lösung, um mit Hilfe mobilitätsunterstützender Technologien systematisch innerhalb gewachsener Prozessstrukturen betriebswirtschaftliche Nutzenpotenziale aufzudecken, wird mit der Entwicklung der Methode des Mobile Process Landscaping vorgestellt. Mit ihr können verteilte Prozesslandschaften modelliert und auf ihr Mobilitätspotenzial hin analysiert werden.

Wichtige Eigenschaften des Mobile Process Landscaping sind:
  • Systematische Vorgehensweise bei der Entwicklung von Unterstützungsmöglichkeiten für mobil verteilte Geschäftsprozesse.

  • Identifikation von zu unterstützenden Prozessen auf Basis einer detaillierten Kosten-Nutzen-Analyse. Der entstehende Mehrwert nach der Implementierung der Unterstützungslösung wird bereits vorab messbar gemacht.

  • Aufbauend auf der fachlichen Prozessmodellierung und bereitgestellten Erfahrungswerten lassen sich die voraussichtliche Dauer, die anfallenden Kosten sowie die benötigten Ressourcen für die Durchführung des Mobile Process Landscaping bereits von Beginn an für jeden durchzuführenden Schritt, abschätzen.

  • Das Mobile Process Landscaping ist an der Erzielung eines tatsächlichen, messbaren Mehrwerts orientiert. In jeder einzelnen Entwicklungsstufe wird die potenziell zu erreichende Verbesserung ermittelt. Sollte kein Verbesserungspotenzial identifiziert werden, kann das Projekt jederzeit mit einem definierten Ergebnis beendet werden.

  • Das Mobile Process Landscaping ist eine konkrete operative Hilfestellung für die Einführung mobiler Technologien im Unternehmen.


Einen kompakten Überblick über die Thematik gibt der Flyer  Mobil mit Methode.

Als Ansprechpartner für dieses Projekt steht Ihnen  André Köhler zur Verfügung.