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Die Bedeutung von Modellen, mit denen Geschäftsprozesse modelliert werden (z.B. UML Aktivitätsdiagramme) ist in der Regel nicht exakt festgelegt. Sollen solche Modelle nun maschinell ausführbar gemacht werden (z.B. um mögliche Abläufe im Modell zu simulieren), muss aber die Bedeutung (Semantik) von Modellen mathematisch exakt definiert werden.
Ausgangspunkt für die Arbeit ist ein bestehendes Eclipse-Plugin, das Modelle der recht einfachen Modellierungssprache EPK (ereignisgesteuerte Prozessketten) simulieren kann und hierzu eine zuvor festgelegte Semantik verwendet.
Neben dieser im Tool schon integrierten Semantik sind in der Literatur weitere beschrieben, dür die z.T. auch quelloffene Referenzimplementierungen verfügbar sind. Diese Semantiken sollen im Rahmen der Arbeit in das Eclipse-Plugin integriert werden.
Anschließend soll für eine größere Zahl von (bereits vorhandenen) Modellen getestet werden, bei welchen Gelegenheiten die verschieden implementierten Semantiken zu verschiedenen Simulationsergebnissen führen.
Die Bestandteile der Arbeit sind demnach:
- Beschreibung der vorhandenen Literatur und der darin vorgestellten Algorithmen, durch die Abläufe im Modell definiert werden
- Implementierung der zugehörigen Algorithmen im Eclipse-Plugin
- Ausführung der verschiedenen Algorithmen für eine große Zahl von Modellen
- Schlussfolgerungen: Welche Eigenschaften von Modellen bewirken, dass die verschiedenen Algorithmen unterschiedliche Ergebnisse liefern?
Bei Fragen oder Interesse wenden Sie bitte an Ralf Laue.
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