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Während auf der einen Seite das Angebot an formal-funktionalen Informationen zum Projektmanagement in Form von Bibliotheken an Literatur zu Methoden und Verfahren sowie ihnen unterlegten Techniken stetig zunimmt, verbessern sich die Erfolge von IT-Projekten nur langsam und deutlich unterproportional zum Wissenszuwachs. Lediglich etwa ein Drittel aller Projekte liefert innerhalb des ursprünglich geplanten Zeit- und Finanzrahmens die vereinbarte Funktionalität. Worin ist diese Situation begründet? Untersuchungen zu Projekterfolgen resp. Misserfolgen von Projekten zeigen seit langem das gleiche Ursachenbild: Mangelhafter Einbezug der Fachabteilungen, unzureichendes Management etc. Seit Jahren sind diese formalen Ursachen bekannt, ohne dass im täglichen Projektgeschäft dagegen nachhaltig eingewirkt werden kann. Was sind also die "dahinter" liegenden Ursachen? Am formalen Wissen liegt es offensichtlich nicht. Ganz offensichtlich ist die Umsetzung der Erkenntnisse schwierig. Warum?
In diesem Seminar wollen wir das Verhalten beleuchten und analysieren, worin die Umsetzungsschwierigkeiten liegen könnten, wie diesen Schwierigkeiten u.U. begegnet werden kann. Dazu bedienen wir uns zum einen der Neurobiologie, denn neuere Untersuchungen zeigen, dass unser Verhalten sehr stark von neurobiologischen Determinanten gesteuert wird, und zum anderen der Verhaltensbiologie, denn sie untersucht das Verhalten von Menschen und Tieren, stellt Vergleiche an und hält Erklärungen für Verhaltensmuster bereit.
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- Fähigkeiten und Fertigkeiten - Kompetenzmodelle und deren Aussagen -
- Die "social brain hypothesis" von R.I.M. Dunbar
- The theory of mind
- Synaptische Plastizität
- Der Homo oeconomicus und seine Verhaltensmaxime
- Altruistische Verhaltensmuster
- Machiavellistische Verhaltensmuster
- Serotonin und Cortisol als Management-Mix?
- Das "approach and withdrawal system"
- Die Gruppe und das Individuum
- Hierarchische Strukturen als Quelle von Harmonie?
- Streit- und Versöhnungskulturen als Instrument des Ausgleichs von Führungsdefiziten?
Im Mittelpunkt der einzelnen Themen stehen Begriffe, hinter denen sich umfangreiche Untersuchungen und Erkenntnisse verbergen. Die Begriffe sollen allgemeinen erläutert und im Kontext des Generalthemas dieses Hauptseminars dargestellt werden.
Die Themen können schon jetzt verbindlich vergeben werden. Melden Sie sich bitte per Mail bei Prof. Koch.
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Blockseminar mit max. 15 Studierenden. Dazu können bis zu 10 Praktiker kommen. Die Studierenden tragen und leiten die jeweilige Diskussion mit dem Auditorium aus Studierenden, Praktikern und Dozenten.
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09.10.2007, 15:00 Uhr
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Kolloquium: Einführung, Themenvergabe, Vorbesprechung
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22.01.2008, 13:00 Uhr bis 24.01.2008, 13:00 Uhr
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Seminar: Vortrag der Referate, gemeinsame Diskussion
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Raum:
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Seminarraum, Klostergasse 3 (2. OG)
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Dozent:
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Prof. Dr. Gottfried Koch
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