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LPZ e-Business verfolgt in der Forschung einen ganzheitlichen Ansatz. Die Forschungsprojekte entstehen aus den Promotionsthemen der Mitarbeiter und auch aus Projekten mit den Partnern der Professur. Das Wissen aus den Forschungsergebnissen wird in neue Methoden übertragen. Diese werden wiederum als Dienstleistungen über Industrieprojekte für die Wirtschaft bereitgestellt. Durch die wissenschaftliche Bewertung von Ergebnissen und die wissenschaftliche Publikationen von Methoden und deren Kommunikation werden wieder neue Forschungsansätze gefunden. So arbeiten Wirtschaft und Forschung zum beiderseitigen Vorteil zusammen.
Die Professur für Angewandte Telematik / e-Business an der Universität Leipzig verfolgt Anwendungsschwerpunkte, die auf den Themen Softwareprozesse und Prozesse im Allgemeinen sowie Komponentenbasiertes Software-Engineering basieren. Dabei legen wir einen ganz speziellen Fokus auf Mobilität, die neuartige Anwendungen ermöglicht, jedoch viele Probleme des klassischen Software-Engineerings verschärft.
An diesen Schwerpunkten sind sowohl Forschungs- als auch die Industrie-Projekte ausgerichtet.
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Hierbei beschäftigen wir uns vor allem mit den Fragen, wie sich solche Prozesse beschreiben lassen, welche Freiräume und Autonomiegrade hierbei zu gewähren sind und wie Landschaften verteilter Prozesse zu managen sind.
Ein Ergebnis unserer Forschungen ist das Leipziger Software-Prozessmodell (LSP). Dieses ist eine Kombination etablierter Verfahren (wie V-Modell des Bundes, spiralmodellbasierte Prozesse) mit objektorientierten, inkrementellen Verfahren (RUP, Catalysis) und agilen Ansätzen (Extreme Programming, SCRUM). Es bietet umfassende Unterstützung, ohne dabei bürokratisch zu sein und lässt lokale und situative Varianten und Abweichungen zu.
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Komponentenbasierte Entwicklung ist eines der aktuellen Paradigmen der Softwaretechnologie. Sie ist gerade für Telematik-Systeme von großer Bedeutung, da ihre Bestandteile unterschiedlich hohe Autonomie umfassen und auf einer öffentlichen Verteilungsinfrastruktur aufsetzen.
Hohe Erwartungen werden mit der Wiederverwendung und dem flexiblen Zukauf von Fremdsystemen verknüpft. Unsere Arbeit besteht darin, die gängigen Komponentenmodelle EJB und .NET vor diesem Hintergrund zu bewerten. Innerhalb unserer Projekte verfolgen wir die Frage der Migration zu komponentenbasierten Anwendungslandschaften sowie das Ziel, Blaupausen für komponentenbasierte, verteilte Systeme zu schaffen.
Typische Vertreter sind Broker nach CORBA, EJB-Applikationsserver und Transaktionsmonitore.
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Viele Anwendungsgebiete werden durch den Einsatz mobiler Anwendungen geradezu revolutioniert. Hierbei kommen - je nach Art der Mobilität - ganz unterschiedliche Techniken zum Einsatz. Bluetooth, UMTS, GPRS sind einige, proprietäre Ergänzungen und spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Uns interessiert in diesem Zusammenhang insbesondere die Frage, welche Technik für welche Art von Anwendungen ideal geeignet ist.
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