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Kooperationsprojekte 2007
Die folgenden Kooperationsprojekte mit den Partnern der Professur fanden im Jahr 2007 statt. Die Berichte sind dem  Jahresbericht 2007 entnommen. Weitere Jahrgänge finden Sie im Archiv.

adesso AG: OOA/OOD- und UML-Schulung

Im Rahmen einer dreitägigen Schulung wurden Mitarbeiter des Bereichs Betriebliche Anwendungen in Konzepten und Techniken der objektorientierten Analyse und des objektorientierten Designs geschult. Zum Themenumfang gehörte ebenfalls eine ausführliche Vorstellung der relevanten Diagrammtypen aus der Unified Modeling Language (UML) und die Vermittlung von methodischen Vorgehensweisen bei der Modellierung und Werkzeugnutzung.

adesso AG/inframation AG: Grundstücks- und Liegenschaftsinformationssystem MOGLI

Die inframation AG entwickelte zusammen mit der adesso AG im Rahmen des Projekts MOGLI ein mobiles Grundstücks- und Liegenschaftsinformationssystem. LPZ e-Business war als Wissenschaftspartner in diesem Förderprojekt zuständig für die fachliche Spezifikation, die Vorbereitung und Durchführung des funktionalen Tests und der Usability-Evaluation für die beiden mobilen Web Sites. Die erstellte fachliche Spezifikation beinhaltet detaillierte Use Cases und Geschäftsprozesse. Die analog dazu erstellten funktionalen Testfälle und die Usability-Evaluation wurden in einem Testplan beschrieben, welcher abschließend durchgeführt und ausgewertet wurde.

ARGE Informationssysteme in der gesetzlichen Krankenversicherung GmbH (ISKV): Datenvervielfachung für Lasttests der Anwendung ISKV_21C

Die ISKV ist der IT-Dienstleister einer Vereinigung von circa 80 Innungs- und Betriebskrankenkassen der gesetzlichen Krankenversicherung. Aufgrund der Konsolidierung bei den gesetzlichen Krankenkassen sieht sich die ISKV vor der Herausforderung, ihr KV-System ISKV_21C Krankenkassen mit bis zu zehn Millionen Kunden anzubieten. Es wurde notwendig, geeignete Datensätze für die Lasttests mit ISKV_21C zu generieren. Im Rahmen dieses Projektes erarbeitete LPZ E-Business eine Softwarelösung zur Erzeugung sehr großer, fachlich konsistenter Stammdatenbestände mit bis zu zehn Millionen Versicherten. Diese Datenbestände werden für Lasttests des Softwaresystems im Hinblick auf mögliche Fusionen von Krankenkassen verwendet. Die Erzeugung solcher Datenbestände für Tests war notwendig, da die größten vorhandenen Datensätze nur etwa 100.000 Versicherte umfassen.

Berliner Arbeitskreis Maklerprozesse: Erstellung des Prozessmodells "Geschäftsprozesse im Maklerbüro"

In diesem Projekt führte LPZ E-Business eine Reihe von Workshops mit dem Berliner Arbeitskreis Maklerprozesse durch, um die Geschäftsprozesse aufzunehmen. Aufbauend darauf wurde ein umfangreiches Prozessmodell erstellt, das als Papier- und Onlineversion vorliegt. Das Modell beinhaltet auch eine Kennzeichnung von Optimierungspotenzialen, die durch eine bessere Abstimmung der Abläufe zwischen Versicherer und Makler erschlossen werden können.

Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK): Studie "Handlungsalternativen Beitragskonto"

Die DAK (DAKIDIS) hat sich langfristig für eine Umstellung auf das System "21c" der ISKV entschieden. Aufgabe der Workshops und der daraus resultierenden Studie war es, verschiedene Optionen zu untersuchen, wie sich der Übergang vom Altsystem zu 21c gestalten lässt, und wie sich in diesem Zeitraum ergebende Änderungen im Übergangssystem umsetzen lassen.

DAK: Auf dem Weg zu "Beitrag und Versicherungsverlauf Neu"

Untersucht wurden Möglichkeiten, die Softwarekomponenten der Bereiche "Beitrag" und "Versicherungsverlauf" weiter zu entwickeln. Es handelt sich dabei um historisch gewachsene Software im letzten Drittel ihrer Lebensdauer. Zusätzliche Einflussgrößen waren eine strategische Neuausrichtung der DAK-IT (organisatorische Verflechtung mit ISKV) sowie die zur Zeit des Projektes anstehenden Gesetzesänderungen im Bereich der gesetzlichen Krankenkassen (Wettbewerbsstärkungsgesetz).

DAK: UML Schulung

Ergänzend zum Projekt zur Weiterentwicklung der Software-Teilsysteme "Versicherungsverlauf" und "Beitrag" wurde eine dreitägige UML Schulung durchgeführt.

Deutsche Telekom Laboratories: Projekt "Mobiler Code" (MobCo)

Das Projekt MobCo widmet sich der Erstellung einer Methode und der dazugehörigen Middleware, mit der sich mobile Informationssysteme bauen lassen, die sich flexibel auf Änderungen im Anwendungskontext einstellen können, indem sie den Ausführungsort von Diensten dynamisch wählen bzw. Services auf anderen Knoten installieren und ausführen können.

Neben der Middleware, die die Dynamik der Anwendungen technisch realisiert, werden eine Modellierungsmethode und ein Simulationsansatz zur Verfügung gestellt, mit der sich die Anwendungen und ihre dynamischen Anteile vor Implementierung darstellen und bewerten lassen.

In Phase 1 des Projektes wurde hauptsächlich Anforderungsmodellierung betrieben. In Phase 2 wurden zu einzelnen Themen Prototypen entwickelt, das Grobdesign definiert und ein erster Softwarerelease der Middleware, des Simulators und des Content Transcoding Frameworks entwickelt.

ENSO Energie Sachsen Ost GmbH: Studie "Regionaler Netzbetrieb der Zukunft"

Die Studie diente der Entwicklung und Plausibilisierung von Zukunftsszenarien für regionale Energieversorger. Durch umfangreiche Literaturrecherchen wurden allgemeine gesellschaftliche und wirtschaftliche sowie branchenspezifische Trends ermittelt und auf ihre Relevanz für die ENSO untersucht. Für realistische Zielszenarien und deren konkrete Ausprägungen wurden die betriebswirtschaftlichen Effekte prognostiziert und geeignete Veränderungsstrategien empfohlen.

Hannover Rückversicherung AG: HannRe - myF@c

Im Rahmen ihrer e-Business Aktivitäten hat die Hannover Rückversicherung AG (Hannover Rück) mit dem Projekt Property Damage Worldwide Online (PDW) begonnen, eine e-Business-Plattform für weltweites fakultatives Sachgeschäft zu entwickeln. Hierfür wurde LPZ e-Business beauftragt, eine entsprechende Spezifikation, im Wesentlichen bestehend aus Business Requirements Specification (BRS) und Oberflächenprototyp, zu erstellen. Im Laufe dieses Spezifikationsprozesses hat sich der Fokus des Projekts jedoch verschoben. Ziel ist nun, nicht mehr nur ein System für weltweites Sachgeschäft zu entwickeln, sondern ein System für kleines und mittleres fakultatives Geschäft allgemein, genannt myF@c. Dieses Produkt soll in der IT-Landschaft der Hannover Rück für die Unterstützung der fakultativen Underwriting-Prozesse neben dem reVal studio einen wesentlichen Standardbaustein darstellen und perspektivisch die e-Business-Plattform für alle kleineren und mittleren Risiken in diesem Bereich bilden.

Hannover Rück: Property Worldwide Spezifikation und Oberflächenprototyp

Mit der Online-Plattform für Sachgeschäft Property Damage Worldwide Online sollten erstmals mit einem e-Business-Produkt mehrere Märkte gleichzeitig erschlossen werden, um somit kleines und mittleres Sachgeschäft weltweit über diese Plattform inklusive eines automatischen Underwritings abwickeln zu können. LPZ e-Business hat für dieses Projekt die Anforderungsspezifikation und später einen Oberflächenprototyp erstellt.

Hannover Rück: reVal studio worldwide

Die Hannover Rück beabsichtigte, den in Vorgängerprojekten entwickelte Softwareprototyp reVal studio (Unterwriting-Engine) weltweit als Quotierungstool für fakultatives Nichtlebengeschäft einzusetzen. Dazu war eine Spezifikation einer serverbasierten Erweiterung mit besonderem Augenmerk auf Portfoliofunktionalitäten notwendig. LPZ e-Business hat diese Spezifikation erstellt.

Hannover Rück: Usability Report Hannover Re Property&Casualty, Advanced Solutions

Für die Erstellung einer Usability-Studie der Web-Angebote der Hannover Rück Gruppe wurden eine Experten-Evaluation und aufgabenorientierte Benutzertests mit vorangehender und anschließender Befragung der Testpersonen durchgeführt.

Landkreis Ludwigslust: Studie zur Schaffung einer einheitlichen eGovernment-Struktur

Der Landkreis Ludwigslust betreibt und erweitert seit einigen Jahren eine e-Govern­ment Lösung. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie hinsichtlich der Übertragung eines erfolgreichen Modells auf größere Verwaltungseinheiten wurden Realisierungsstand und technische Gegebenheiten einzelner e-Governement Funktionen analysiert. Die technischen Gegebenheiten wurden auf ihre Zukunftsfähigkeit hin überprüft und jeweils Handlungsempfehlungen abgeben. Darauf aufbauend wurde eine Strategie zum Change Management im e-Government Bereich des Landkreises entwickelt.

Leipziger Stadtverkehrsbetriebe GmbH (LSVB): Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems der LVB

Das vorhandene Qualitäts-Management-System der LVB wurde in diesem Projekt detailliert evaluiert und dokumentiert. Basierend auf den Erkenntnissen wurden konkrete Entwicklungsempfehlungen abgegeben und eine Strategie zur Weiterentwicklung und Integration des Systems in die IT-Landschaft der LVB vorgeschlagen.

msg systems ag: Studie "Die Geschäftsprozesse der Versicherungswirtschaft 2010"

LPZ e-Business erarbeitete für die msg systems ag eine Studie, in der untersucht wurde, welche Entwicklungen in den Geschäftsprozessen der Versicherungswirtschaft bis zum Jahr 2010 zu erwarten sind.

Sparkasse Vest Recklinghausen: Bewertung KRITIS Webservercheck für Sparkasse Vest Recklinghausen

LPZ e-Business überprüfte in diesem Projekt einen im Vorfeld stattgefundenen Webservercheck, bestätigte dessen beanstandete Risiken, gab Empfehlungen für weitere Sicherheitstests, die über einfache "Black-Box-Tests" hinaus gehen, und schlug Prozesse zur Überwachung und Beibehaltung von Sicherheitsstandards vor.

Sächsische Aufbaubank: Entwicklung eines Frameworks zur Dialogsteuerung in Web-Anwendungen

Die Professur für Angewandte Telematik/e-Business der Universität Leipzig und die itCampus Software- und Systemhaus GmbH haben im abgeschlossenen Förderprojekt mit einem grafischen Editor und einem Laufzeit-Framework zwei Werkzeuge entwickelt.

Diese ermöglichen Entwicklern die effiziente Spezifikation und Steuerung komplexer Dialogflüsse in Web-Anwendungen. Benutzern wird damit eine bessere Usability geboten.

Die Werkzeuge fördern einen modellgetriebenen, effizienten Realisierungsprozess, in den der Auftraggeber aufgrund der Anschaulichkeit der Modelle durchgehend eingebunden werden kann, um die korrekte Umsetzung der Anforderungen sicher zu stellen und spätere aufwändige Korrekturen zu vermeiden.

Das Projekt wurde im Rahmen der Technologieförderung mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 2000-2006 und mit Mitteln des Freistaates Sachsen gefördert.
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